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Christoph Ransmayr erhält Ludwig-Börne-Preis 2020

Frank-Walter Steinmeier entschied sich als alleiniger Juror des Ludwig-Börne-Preises für den österreichischen Autor Christoph Ransmayr.
Der mit 20 000 Euro dotierte Ludwig-Börne-Preis wird jährlich an deutschsprachige Autoren vergeben. Über den Preisträger entscheidet ein vom Vorstand der Stiftung benannter Preisrichter in alleiniger Verantwortung.

Der diesjährige Preisträger Christoph Ransmayr hatte zuletzt seinen Roman "Cox oder der Lauf der Zeit" veröffentlicht. Zu seinem bekanntesten Werk zählt "Die letzte Welt". Ransmayr wurde 1954 in Österreich geboren, heute lebt er in Wien.

"Die Reden und Reportagen Ransmayrs zeichnen sich durch genaue Weltbeobachtung und tiefe Menschlichkeit aus. In Zeiten geprägt von Uneinigkeit und Abgrenzungen, hält er auf emphatisch-aufklärerische Weise das Einende hoch", heißt es demnach in der Begründung des Bundespräsidenten. "Weder Nation, noch Konfession, noch Stand, noch Geschlecht sind es, die für ihn zählen, sondern allein die Gleichheit der Menschen und das Geheimnis der Existenz."

Der Namensgeber des Preises, 1786 im Ghetto von Frankfurt am Main als Juda Löb Baruch geboren, gilt als einer der ersten Feuilletonisten deutscher Sprache. Er starb 1837 in Paris.
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